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Losnr.:1078 (Polen)
Titel:Warschau-Wiener Eisenbahn-Gesellschaft
Auflistung:4% Obl. 1.250 Rbl. = 5.000 F = 4.040 Mark = 2.390 fl. von 1894 Serie IX. (Auflage 2.000, D/H SU E 1155c, R 7).
Ausruf:28,00 EUR
Ausgabe-
datum:
01.01.1894
Ausgabe-
ort:
Warschau
Abbildung:Warschau-Wiener Eisenbahn-Gesellschaft
Stücknr.:1106
Info:Zweitälteste russische Eisenbahn (älter war nur die kurze 27 km lange Strecke von St. Petersburg nach Zarskoje Selo). Die Warschau-Wiener Eisenbahn war eine Eisenbahngesellschaft in Kongresspolen, das zum russischen Reich gehörte. Die Stammstrecke führte von Warschau bis an die damalige österreichische Grenze bei Sosnowiec und entspricht damit zu großen Teilen der heutigen Linie Nr. 1 (Warszawa-Katowice) der polnischen Staatsbahn PKP. Sie war die erste Fernbahn des Zarenreiches! Sie bildete den russisch-polnischen Teil des Sterns von Bahnstrecken, der schon Mitte des 19. Jahrhunderts Berlin, Wien und Warschau über das damalige Dreiländereck bei Krakau miteinander verband. Das Projekt, Warschau durch eine Bahnlinie mit der österreichischen Grenze zu verbinden, entstand 1835. Die Konzession zum Bau eines Schienenwegs von Warschau zur österreichischen Grenze in der Richtung auf Wien, der anfänglich als Pferdebahn mit Flachschienen und Langschwellen geplant gewesen, wurde 1838 an Peter A. Steinkeller und Konsorten erteilt; das Statut der Warschau-Wiener Eisenbahngesellschaft gegen Zusicherung einer 4%igen staatlichen Zinsengarantie für die Aktien 1839 bestätigt. Der bedeutende Warschauer Bankier und Geschäftsmann Peter A. Steinkeller (1799-1854) wurde dabei tatkräftig von dem Grafen Henryk Lubienski unterstützt. Nach Steinkellers Tod 1854 übernahm der jüdische Bankier Leopold Kronenberg (1812-1878) als Präsident die Leitung der Warschau-Wiener Eisenbahngesellschaft. Der Bau der Bahn, ausgeführt mit hochkantigen Schienen und Querschwellen für Dampfbetrieb, wurde bereits im Gründungsjahr begonnen. Die Gesellschaft stieß allerdings auf Schwierigkeiten bei Unterbringung ihrer Aktien und konnte die Mittel für den Weiterbau nicht beschaffen; da ferner das für einen Schienenweg mit tierischem Betrieb veranschlagte Kapital für den Bau einer Bahn mit Dampfbetrieb nicht ausreichte und eine Vergrößerung desselben nicht genehmigt wurde, löste sich die Gesellschaft 1842 auf. Am 4. Juli 1843 übernahm die Regierung Kongresspolens die Verwaltung der Warschau-Wiener Eisenbahn, und 1844 wurden die Arbeiten wieder aufgenommen. Im November des Jahres wurde der erste Abschnitt von Warschau nach Pruszków mit einer Zugfahrt des Gouverneurs von Kongresspolen eröffnet. Am 14. Juni 1845 wurde die Strecke bis Grodzisk Mazowiecki fertiggestellt, am 15. Oktober des Jahres bis Skierniewice und Lowicz, am 1. Dezember 1846 bis Czestochowa und am 1. April 1848 bis zum Bahnhof "Granica", (d. h. "Grenze") vor der österreichischen Grenze im Waldgebiet Maczki östlich von Sosnowiec. Noch im selben Jahr fertig wurde die Eisenbahnbrücke über den damaligen Grenzfluss Biala Przemsza zum Bahnhof Szczakowa an der am 13. Oktober 1847 in Betrieb gegangenen Krakau-Oberschlesischen Eisenbahn, die in Myslowitz (poln. Myslowice) Anschluss an die Oberschlesische Eisenbahn nach Breslau hatte. Am 1. September 1848 wurde diese über die Wilhelmsbahn vom Bahnhof Kosel in Kandrzin nach Oderberg (Bohumín) mit der Kaiser-Ferdinands-Nordbahn nach Wien verbunden. Eine Verbindung von Trzebinia in der Nähe von Krakau über österreichisches Gebiet zur Nordbahn kam erst 1856 zustande. Der Wiener Bahnhof in Warschau wurde 1845 eröffnet und blieb bis in die 1920er Jahre in Betrieb. Zwischen 1859 und 1862 wurden zwei direkte Verbindungen zum preußischen Bahnnetz hergestellt, von Sosnowitz nach Kattowitz und von Aleksandrów Kujawski nach Thorn. 1866 wurde eine Anschlussbahn von Koluszki nach Lódz gebaut. Von 1857 bis 1912 war die Strecke an die deutsch-belgische Warschau-Wiener Eisenbahn AG verpachtet. Nachdem die Ergebnisse trotz der von Jahr zu Jahr steigenden Bruttoeinnahmen ungünstig waren, sah sich der Staat veranlaßt, die Bahn einem Konsortium, das sich wieder als Warschau-Wiener Eisenbahngesellschaft konstituiert hatte, 1857 auf 75 Jahre pachtweise abzutreten. 1890 vereinigte sich die Warschau-Wiener Eisenbahn mit der Warschau-Bromberger Bahn. 1900 übernahm die Warschau-Wiener Eisenbahn den Bau einer eingleisigen Eisenbahn mit normaler russischer Spur von Warschau über Lowicz-Lodz bis Kalisch und bis zur preußischen Grenze sowie einer Verbindung dieser Bahn in Warschau mit der Gürtelbahn der Weichselbahn (eröffnet 1903). Mit Wirksamkeit am 1. Januar 1912 erfolgte durch Gesetz vom 19. Dezember 1912 der Erwerb der Warschau-Wiener Eisenbahn durch den Staat. Die Reisezeit für die gut 320 km lange Strecke zwischen Warschau und dem Grenzbahnhof betrug 1850 bei den Frühzügen mit Mittagspause 10½ Stunden, bei den Nachmittagszügen ohne Mittagspause 9½. Die ersten Lokomotiven der Gesellschaft stammten aus dem Cockerill-Werk in Seraing, die folgenden im 19. Jahrhundert von Borsig, dann von 1901 bis zum Ersten Weltkrieg aus russischer Produktion. In den Jahren 1898 und 1900 baute die Wiener Neustädter Lokomotivfabrik 18 Lokomotiven an die Warschau-Wiener Eisenbahn, wie sie zuvor schon als Gattung IId an die Kaiser Ferdinands-Nordbahn geliefert wurden. Das Gründungskapital der Gesellschaft betrug 1839 500 £ Sterling (= 2 Millionen zl.), eingeteilt in 5000 Aktien. 1500 Aktien wurden an die Gründer in Warschau und St. Petersburg ausgegeben, 1500 Aktien wurden in London an der Börse plaziert, 2000 in Wien. Das Anlagekapital auf Aktien belief sich zum Zeitpunkt der Verstaatlichung auf 25 Millionen Rubel. Die Dividende erreichte 1899 den Höchststand mit 26,25%, 1913 belief sie sich auf 13,88%.
Erhaltung:VF
Zuschlag:36,00 EUR
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