|

 | Los Details |
|
|
Hier finden Sie die Details zu diesem Los. Weitere Optionen haben Sie, wenn Sie angemeldet sind.

Vorheriges Los | Zurück | Nächstes Los | Losnr.: | 1042 (Frankreich) | Titel: | S.A. des Forges & Aciéries du Bazacle | Auflistung: | Action 500 F 28.3.1877. Gründeraktie. | Ausruf: | 65,00 EUR | Ausgabe- datum: | 28.03.1877 | Ausgabe- ort: | Toulouse | Abbildung: |  | Stücknr.: | 1740 | Info: | Gegründet 1877 zum Betrieb von Hochofen- und Schmiedewerken sowie Gießereien nach dem Verfahren Martin-Siémens. Pierre Martin (1824-1915) war zusammen mit seinem Vater Emile in einem Stahlwerk in Sireuil (Südfrankreich) tätig, das sich besonders mit der Herstellung von hartem Gewehrstahl befasste. Sein auf Réaumur (1722) zurückgehendes Verfahren, durch Zusammenschmelzen von Roheisen mit Stahlschrott oder Eisenoxyden oder mit beiden Flußeisen bzw. Flußstahl zu erzeugen, konnte erst Erfolg haben, als er mit dem Deutschen Wilhelm Siemens in Verbindung trat und einen nach dessen Angaben gebauten Regenerativflammofen benutzte, der die notwendigen hohen Herdtemperaturen zur Erhaltung des kohlenstoffarmen Bades in flüssigem Zustand ermöglichte. In einem Siemensofen von 1 t Fassung erschmolz Pierre Martin am 8.4.1864 in Sireuil den ersten Herdstahl. Martin Vater und Sohn erhielten am 28.7.1865 in England und Frankreich das erste Patent; Wilhelm Siemens erfuhr erst im Herbst desselben Jahres von diesen Erfolgen. Der Streit über die Bedeutung der Anteile beider Familien an der Erfindung ist viele Jahre hindurch geführt worden, obgleich 1868 eine Einigung zwischen Pierre Martin und Wilhelm Siemens erfolgt war. | Besonder-heiten: | Äußerst dekorative Umrandung mit zahlreichen Motiven aus der Montanindustrie sowie Produkte, die hergestellt wurden wie Eisenbahnen, Schiffe, Werkzeuge. | Verfügbar: | Kupons kpl. anhängend. | Erhaltung: | EF | Zuschlag: | offen |
| Vorheriges Los | Zurück | Nächstes Los |
Alle Wertpapiere stammen aus unserer Bilddatenbank. Es kann deshalb vorkommen, dass bei Abbildungen auf Archivmaterial zurückgegriffen wird. Die Stückenummer des abgebildeten Wertpapiers kann also von der Nummer des zu versteigernden Wertpapiers abweichen. |
|
|  |

|
 |