AKTUELLES | AUKTIONEN | SERVICE | ÜBER UNS 

 AUKTIONEN

  Informationen

  Auktionsbedingungen

  Einlieferungsvertrag

  Erläuterungen

  Newsletter


  KATALOG

  30. Live-Auktion


  KUNDENBEREICH

  Anmelden

  Kostenlos registrieren


  LETZTE AUKTIONEN

  29. Live-Auktion

  28. Live-Auktion

  27. Live-Auktion

  26. Live-Auktion

  25. Live-Auktion

  24. Live-Auktion

  23. Live-Auktion

  22. Live-Auktion

  21. Live-Auktion

  Extra Live-Auktion 2017

  20. Live-Auktion

  19. Live-Auktion

  18. Live-Auktion

  17. Live-Auktion

  Extra Live-Auktion

  16. Live-Auktion

  15. Live-Auktion

  14. Live-Auktion

  13. Live-Auktion

  12. Live-Auktion

  11. Live-Auktion

  10. Live-Auktion

  9. Live-Auktion

  8. Live-Auktion


  LIVE BIETEN

  Erläuterungen


Los Details  

Hier finden Sie die Details zu diesem Los.
Weitere Optionen haben Sie, wenn Sie angemeldet sind.




 Vorheriges LosZurückNächstes Los 
Losnr.:70 (Deutschland)
Titel:Bergbau-AG Friedrichssegen
Auflistung:Aktie 1.000 Mark 20.3.1907 (Auflage urspr. 1400, R 10). Ab 1910 Stammaktie und 4:3 zusammengelegt, ab 1912 nach Zuzahlung dann VZ-Aktie.
Ausruf:300,00 EUR
Ausgabe-
datum:
20.03.1907
Ausgabe-
ort:
Friedrichssegen/Lahn
Abbildung:Bergbau-AG Friedrichssegen
Stücknr.:(3441)(650)1512
Info:Der Abbau von Blei- und Silbererzen im Gebiet von Bad Ems wurde schon von den Römern betrieben. Vorläufer von Friedrichssegen sind erstmals 1209 urkundlich erwähnt. Nach einer 1768 vom Mainzer Fürstbischof erteilten Schürferlaubnis im Lahnsteiner Wald gründete sich erstmals 1853 eine AG unter der Firma "Ges. des Silber- und Bleibergwerks Friedrichssegen". 1900 bis 1903 dann eine bergrechtliche Gewerkschaft. 1903 auf Betreiben von Berliner Privatbankiers erneut in eine AG umgemodelt und in Berlin an die Börse gebracht. Das auf Silber, Blei, Kupfer, Nickel, Eisen, Mangan, Schwefelkies und Dachschiefer verliehene Bergwerk Friedrichssegen, das auch alle diese Mineralien förderte, lag an der Lahn 7 km von Bad Ems und 10 km von Koblenz entfernt. Gefördert wurde über den Inneren Schacht mit 195 m Teufe und den Hauptmaschinenschacht mit 484 m Teufe. Zu den Übertageanlagen gehörte auch eine Kirche und eine Schule. Die Grubenbahn zum Bahnhof Friedrichssegen war als kombinierte Adhäsions- und Zahnradbahn die erste dieser Art in ganz Preußen. Anfang 1907 ferner Ankauf des Blei- und Zinkerzbergwerks Gutehoffnung der Werlauer Gewerkschaft in St. Goar, das schon fast 100 Jahre in Betrieb war und aus zwei Gangzügen förderte. Der im März 1908 getätigte Kauf des Zinkerzbergwerkes Laura bei Mehlen (Verkäufer: R. Mannesmann) wurde später wegen unbefriedigender Erzförderung rückgängig gemacht. Obwohl die Ges. zu der Zeit schon defizität und chronisch kapitalschwach war, plante man nahe der Grube Friedrichssegen noch 1912 die Errichtung einer Zinkhütte und einer Schwefelsäurefabrik. Ebenfalls 1912 löste man die Grube Friedrichssegen, deren teure weitere Erschließung nicht mehr finanzierbar war, in Form einer neuen tausendteiligen Gewerkschaft heraus. Der AG blieb danach nur noch die profitable Grube Werlau. Aber zu spät: 1913 ging die AG in Konkurs. Die Zwangsversteigerung des Bergwerkseigentums (ein erster Termin im Nov. 1914 war mit Rücksicht auf den gerade begonnenen 1. Weltkrieg abgesagt worden) fand im Okt. 1918 statt. Die Grube Werlau wurde dann wieder in der Form einer bergrechtlichen Gewerkschaft betrieben, ging 1934 an die AG für Bergbau, Blei- und Zinkfabrikation zu Stolberg und in Westfalen (Stolberger Zink AG) und stellte erst 1961 die Förderung ein. Die immer noch metallreiche Halde der Grube Friedrichssegen wurde schließlich von 1950 bis 1957 noch einmal mittels Haldenflotation ausgebeutet.
Besonder-heiten:Lochentwertet (RB).
Verfügbar:Nur 3 Stück lagen im Reichsbankschatz. (R 10)
Erhaltung:VF
Zuschlag:offen
 Vorheriges LosZurückNächstes Los 

Alle Wertpapiere stammen aus unserer Bilddatenbank. Es kann deshalb vorkommen, dass bei Abbildungen auf Archivmaterial zurückgegriffen wird. Die Stückenummer des abgebildeten Wertpapiers kann also von der Nummer des zu versteigernden Wertpapiers abweichen.

 

Aus der Auktion:
Gewerkschaft Zum goldenen Grund
Gewerkschaft Zum goldenen Grund
Mehr zur Aktie
Mehr zur Auktion

Auktionstermine
2. April 2020:
30. Live-Auktion der Deutsche Wertpapierauktionen GmbH
30. Mai 2020:
117. Auktion Freunde Historischer Wertpapiere
27. Juni 2020:
26. Hauptversammlung der AG für Historische Wertpapiere
6. August 2020:
31. Live-Auktion der Deutsche Wertpapierauktionen GmbH
3. Oktober 2020:
118. Auktion Freunde Historischer Wertpapiere

Letzte Meldungen:
10. Januar 2020:
29. DWA LIVE Auktion – Ergebnisse jetzt online
2. Januar 2020:
29. DWA LIVE Auktion // Nur noch 1 Woche bis zur Auktion!
26. September 2019:
28. DWA Live-Auktion jetzt online!
5. August 2019:
27. DWA LIVE Auktion – Ergebnisse jetzt online
29. Juli 2019:
27. DWA LIVE Auktion // Nur noch 4 Tage bis zur Auktion!

© 2020 Deutsche Wertpapierauktionen GmbH - All rights reserved - Impressum | Datenschutz - T: +49 (0)5331 / 9755 21 - F: +49 (0)5331 / 9755 55 - E: info@deutsche-wertpapierauktionen.de