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Losnr.:136 (Deutschland)
Titel:Cöpenicker Chemische Fabrik AG
Auflistung:Actie 100 Thaler 1.8.1871. Gründeraktie (Auflage 7500, R 8).
Ausruf:400,00 EUR
Ausgabe-
datum:
01.08.1871
Ausgabe-
ort:
Berlin
Abbildung:Cöpenicker Chemische Fabrik AG
Stücknr.:3971
Info:Eine typische Blüte der sog. Gründerjahre, über die Glagau schreibt: “Gegründet von Eduard Mamroth und Leo Wollenberg in Berlin und Michaelis in Posen. Für 1871 entfiel eine künstliche Dividende von 10 %, 1872 aufgrund einer glücklichen Spekulation in Schwefel noch 6 %, 1873 nur noch 1 %, dann 0%. Die chemische Fabrik bekehrte sich zu Tapeten-Druck, zu Schmiede-, Böttcher- und Korbmacherarbeiten. Das Jahr 1875 wurde mit fast 90.000 Thaler Verlust abgeschlossen. Derselbe muss jedoch weit größer gewesen sein, denn die einst mit 120 bezahlten Actien notierten noch etwa 1 und wurden außer Kurs gesetzt, worauf die Liquidation in den Jahren 1877 bis 1880 erfolgte.” Das Fabrikgelände an der Wendenschloßstraßezu beiden Seiten eines Stichkanals der Spree blieb der Chemiebranche aber doch erhalten, indem sich hier wenig später die (1906 in eine AG umgewandelte) Nitritfabrik ansiedelte, die mit ca. 200 Arbeitern Ameisensäure, Tannin, Gallus- und Pyrogallussäure, Perborat, Wasserstoffsuperoxyd, Borax, Bromsalze und organische Präparate für pharmazeutische und photographische Zwecke herstellte. Großaktionär war die Familie von Gwinner (Arthur von Gwinner war bis zu seinem Tod 1919 Vorstandssprecher der Deutschen Bank). 1945 wurde die Köpenicker Fabrik vollständig durch die Russen demontiert und zum VEB erklärt.
Verfügbar:Mit Talon. (R 8)
Erhaltung:EF-
Zuschlag:400,00 EUR
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Alle Wertpapiere stammen aus unserer Bilddatenbank. Es kann deshalb vorkommen, dass bei Abbildungen auf Archivmaterial zurückgegriffen wird. Die Stückenummer des abgebildeten Wertpapiers kann also von der Nummer des zu versteigernden Wertpapiers abweichen.

 

Aus der Auktion:
Cincinnati, Washington & Baltimore Railroad
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