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Losnr.:685 (Deutschland)
Titel:Vereinigte Königs- und Laurahütte AG für Bergbau und Hüttenbetrieb
Auflistung:Aktie 1.200 Mark Juni 1923 (Auflage 75000, R 4).
Ausruf:26,00 EUR
Ausgabe-
datum:
01.06.1923
Ausgabe-
ort:
Berlin
Abbildung:Vereinigte Königs- und Laurahütte AG für Bergbau und Hüttenbetrieb
Stücknr.:187908
Info:Eines der bedeutendsten Montanunternehmen in Oberschlesien, gegründet 1871 (einer der sogenannten "Fürstenkonzerne"). Die Gesellschaft übernahm bei ihrer Gründung die früher dem Grafen Hugo Henckel von Donnersmarck gehörenden Werke: Eisen- und Zinkhüttenwerk Königshütte bei Beuthen (1797 vom preußischen Staat gegründet, 1802 ging hier der damals größte Hochofen Europas in Betrieb), die Laurahütte (1838 ging hier das erste integrierte Eisenwerk Oberschlesiens in Betrieb), das Steinkohlenbergwerk Gräfin Laura in den Gemeinden Königshütte, Mittel-Lagiewnik und Chorzow, die Steinkohlengrube Laurahütte, Eisenerzberechtigungen auf rund 125 ha, die Zinkhütte Lydognia und das Blei- und Zinkerzbergwerk Wilhelm in Beuthen. In seiner Blütezeit zählte das Unternehmen 21.000 Beschäftigte. In Folge des Versailler Vertrages fanden sich die meisten Werke auf polnischem Gebiet wieder und wurden dort ab 1925/26 von der “Gornoslakie Zjednoczone Huty Kroleska i Laura S.A.” als AG polnischen Rechts weitergeführt (in den 1920er Jahren erwarb hier Friedrich Flick eine wesentliche Beteiligung). Der deutschen AG verblieben nur die Bergfreiheitgrube bei Schmiedeberg i. Riesengebirge, das Erzbergwerk Paulzeche bei Berggiesshübel und das Braunkohlenfeld Herzog von Sagan bei Priebus i. Schl. 1936 ging die früher an allen großen deutschen Börsen notierte AG in Liquidation.
Besonder-heiten:Besonders schöner G&D-Druck, Putten-Vignette mit Bergmannshut und Gezähe.
Verfügbar:NICHT lochentwertet. (R 4)
Erhaltung:EF
Zuschlag:26,00 EUR
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