AKTUELLES | AUKTIONEN | SERVICE | ÜBER UNS 

 AUKTIONEN

  Informationen

  Auktionsbedingungen

  Einlieferungsvertrag

  Erläuterungen

  Newsletter


  KATALOG

  Sonderauktion 2022


  NACHVERKAUF / EGEBNISSE

  39. Live-Auktion


  LIVE BIETEN

  Erläuterungen



  KUNDENBEREICH

  Anmelden

  Kostenlos registrieren


  LETZTE AUKTIONEN

  38. Live-Auktion

  37. Live-Auktion

  36. Live-Auktion

  35. Live-Auktion

  34. Live-Auktion

  33. Live-Auktion

  32. Live-Auktion

  31. Live-Auktion

  30. Live-Auktion

  29. Live-Auktion

  28. Live-Auktion

  27. Live-Auktion

  26. Live-Auktion

  25. Live-Auktion

  24. Live-Auktion

  23. Live-Auktion

  22. Live-Auktion

  21. Live-Auktion

  Extra Live-Auktion 2017

  20. Live-Auktion

  19. Live-Auktion

  18. Live-Auktion

  17. Live-Auktion

  Extra Live-Auktion

  16. Live-Auktion

  15. Live-Auktion

  14. Live-Auktion

  13. Live-Auktion

  12. Live-Auktion

  11. Live-Auktion

  10. Live-Auktion

  9. Live-Auktion

  8. Live-Auktion

Los Details  

Hier finden Sie die Details zu diesem Los.
Weitere Optionen haben Sie, wenn Sie angemeldet sind.




 Vorheriges LosZurückNächstes Los 
Losnr.:257 (Sonderauktion)
Titel:Cigarettenfabrik Muratti AG
Auflistung:Namensaktie 2.000 RM 1.4.1937 (Auflage 250, R 6).
Ausruf:250,00 EUR
Ausgabe-
datum:
01.04.1937
Ausgabe-
ort:
Berlin
Abbildung:Cigarettenfabrik Muratti AG
Stücknr.:206
Info:Ende des 19. Jh. kam in Berlin der Orienttabak in Mode. Bis dahin war in deutschen Tabakspinnereien dunkler starker Inländer-Tobak verarbeitet worden, der auch gestandenen Männern Tränen in die Augen trieb. Zusammen mit dem Orienttabak “importierte” man nach Berlin an der Wende zum 20. Jh. auch gleich tausende türkischer Gastarbeiter, die fortan in der Berliner Zigarettenindustrie arbeiteten. 1906 gründete die in Konstantinopel ansässige B. Muratti & Sons. Co. Ltd. ihren Berliner Zweigbetrieb in der Köpenicker Straße in Kreuzberg. Der griechische Firmenchef Sophokles B. Muratti, bekannt für seine unerbittlichen Qualitätsansprüche in der Produktion, erreichte den Olymp: In den 1920er Jahren war Muratti in Deutschland “die” Nobelmarke schlechthin. 1921 wurde das Kreuzberger Werk als “Cigarettenfabrik Muratti AG” rechtlich verselbständigt. 1939 beschlagnahmte die Heeresverwaltung das Muratti-Werk in der Köpenicker Straße, das in die Kommandantenstr. 20 umziehen musste und 1942 wegen Rohstoffmangel stillgelegt wurde. Nach dem Krieg wollte die amerikanische Besatzungsmacht den Virginia-Tabaken auch in Deutschland den Markt öffnen. Deshalb sabotierte sie die Versuche der griechischen Murattis, die Produktion in Berlin wieder in Gang zu bringen, indem sie ihnen keine Rohstoffkontingente zuteilte. Da die Muratti-Fabrik aber keine Kriegsschäden abbekommen hatte und sofort produktionsfähig war, wurde der Skandal öffentlich und die Amerikaner gaben nach: Im Okt. 1948 wurde mit einer Belegschaft von 30 Leuten die Produktion wieder aufgenommen. Bald ist Muratti der grösste tabakverarbeitende Betrieb im Berlin der Nachkriegszeit. 1960 übernimmt die Brinkmann AG aus Bremen (die später zur englischen Rothmans-Gruppe kam) die Aktienmehrheit und lässt in dem Kreuzberger Werk mit inzwischen 300 Beschäftigten bis zu 300 Mio. Zigaretten monatlich der Marke “Lux Filter” produzieren. Als 1975 der Absatz zurückgeht, wird das Werk stillgelegt. Die Muratti-Markenrechte besitzt heute der Tabakmulti Philip Morris. Die zu Beginn des 20. Jh. erbaute Berliner Muratti-Fabrik in der Kommandantenstraße (direkt neben der Bundesdruckerei) wurde nach der Wende von holländischen Investoren erworben und zu einem anspruchsvollen Objekt mit Läden, Galerien, Büros und Lofts entwickelt.
Besonder-heiten:Ausgestellt auf Herrn Annes M. Jplicjian’s Erben, rückseitig 1940 übertragen. 1941 heraufgestempelt auf RM 6.000. Lochentwertet (RB).
Verfügbar:R 6
Erhaltung:EF-VF.
Zuschlag:offen
 Vorheriges LosZurückNächstes Los 

Alle Wertpapiere stammen aus unserer Bilddatenbank. Es kann deshalb vorkommen, dass bei Abbildungen auf Archivmaterial zurückgegriffen wird. Die Stückenummer des abgebildeten Wertpapiers kann also von der Nummer des zu versteigernden Wertpapiers abweichen.

 

Aus der Auktion:
Bad-Wildunger Heilquellen-AG Königsquelle
Bad-Wildunger Heilquellen-AG Königsquelle
Mehr zur Aktie
Mehr zur Auktion

Auktionstermine
8. Oktober 2022:
122. Auktion Freunde Historischer Wertpapiere
3. November 2022:
40. Live-Auktion der Deutsche Wertpapierauktionen GmbH
12. Januar 2023:
41. Live-Auktion der Deutsche Wertpapierauktionen GmbH
4. März 2023:
123. Auktion Freunde Historischer Wertpapiere
6. April 2023:
42. Live-Auktion der Deutsche Wertpapierauktionen GmbH

Letzte Meldungen:
25. Juli 2022:
Sonderauktion 2022 jetzt online!
8. Juli 2022:
39. DWA LIVE Auktion – Der Nachverkauf läuft
30. Juni 2022:
39. DWA LIVE Auktion // Nur noch 1 Woche bis zur Auktion!
3. Juni 2022:
39. DWA Live-Auktion jetzt online! MIT SONDERTEIL AUSRUF NUR 10 EURO
8. April 2022:
38. DWA LIVE Auktion – Der Nachverkauf läuft

© 2022 Deutsche Wertpapierauktionen GmbH - All rights reserved - Impressum | Datenschutz - T: +49 (0)5331 / 9755 21 - F: +49 (0)5331 / 9755 55 - E: info@deutsche-wertpapierauktionen.de